Category: 2014

Eine Großfamilie beim gemeinsamen Weihnachtsessen

MGH-Angestellte und Ehrenamtliche Helfer – eine Gemeinschaft

BINSFELD Das ein Projekt, wie das MehrGenerationenHaus in Binsfeld nur durch eine gute Zusammenarbeit von Festangestellten und Ehrenamtlichen Helfern reibungslos funktioniert, ist mittlerweile jedem bekannt. Umso schöner ist es, dass sich die MGH-Familie auch außerhalb ihrer Dienste und Aufgaben treffen um gemeinsam Weihnachten zu feiern.

 
Das Backhausteam vom MGH Binsfeld, allen voran Hermann Fella, überbrachte der Vorstandschaft des Johannesverein den Vorschlag zu einer Weihnachtsfeier, bei der sich alle Helferinnen und Helfer treffen sollten. Und so wurden alle Festangestellten und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer am 20. Dezember zu einem gemütlichen Abend im offenen Treff des MehrGenerationenHaus zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen.

 
Franz-Josef Sauer begrüßte die MGH-Familie, die sich das ganze Jahr über um die Aufgaben im und am MehrgenerationenHaus kümmern, die vor und hinter den Kulissen mitwirken, damit das Vorzeigeprojekt reibungslos läuft. Sauer bedankte sich auch beim Backteam, dass sich um das Essen an diesem Abend kümmerte, ein warmes Buffet mit vielen Leckereien wurde serviert, dieses Mal nicht aus der MGH-Küche, sondern geliefert vom Cateringservice aus Heßlar. An dieser Feier sollten die vielen Helfer und Helferinnen einmal keine Arbeit haben, einmal im Jahr gemütlich zusammensitzen und selbst genießen, das war die Devise von Hermann Fella und seinem Team.

 
Ganz familiär, fast schon wie an Weihnachten zuhause, genoss man das gemeinschaftliche Essen, die gemütliche Atmosphäre und die Möglichkeit sich einmal ganz privat und in Ruhe zu unterhalten. Klara Sauer, die Lese-Oma aus dem MGH, las eine Weihnachtsgeschichte vor, eine derer Geschichten, in der es bei einer Familie am Heiligen Abend – drunter und trüber ging. Es war ein gelungener Abend, der zur Stärkung des MGH-Team beiträgt und wieder Kraft für die kommenden Aufgaben gibt.

 
Alle Anwesenden möchten den Initiatoren der Weihnachtsfeier ihren herzlichsten Dank aussprechen, ebenso wie die Vorstandschaft sich beim ganzen MGH-Team für die gute Zusammenarbeit bedankt.

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ine Großfamilie beim „Weihnachtsessen“ – Festangestellte und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren zu einer Weihnachtsfeier im offenen Treff des MGH Binsfeld eingeladen. Auf Initiation von Hermann Fella vom Backhausteam Binsfeld, entstand eine rundum gelungene Weihnachtsfeier.

Im Bild v.l.n.r.: Hermann Fella vom Backhausteam, Susanne Heller vom Partyservice aus Heßlar, erster Vorsitzender des Johannesverein Binsfeld, Franz-Josef Sauer.

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Wir warten auf den Nikolaus…

…spannende Nikolausfeier der Kita Binsfeld in der Kirche St. Laurentius

In diesem Jahr trafen sich alle Kinder der Kindertagesstätte des Mehrgenerationenhauses Binsfeld mit ihren Eltern und Verwandten in der Kirche zur gemeinsamen Nikolausfeier. Die Kinder hatten sich gut auf diesen Nachmittag vorbereitet. So haben sie die letzten Wochen fleißig Lieder gesungen, Fingerspiele gemacht und verschiedene Geschichten vom Bischof Nikolaus gehört.

Unsere Schulkinder spielten mit großem Eifer die Geschichte „Wie Bischof Nikolaus einem reichen Kaufmann ein Licht aufgehen ließ…“ Die Kinder waren fasziniert zuzusehen, wie die Räuber den reichen Kaufmann erst bestohlen haben und dann, durch den Einfluss des Bischofs Nikolaus, ihre Beute voller Reue wieder zurück-brachten. Untermalt wurde das Rollenspiel der Schulis durch Instrumente und Gesang.

Nun durften auch alle Kitakinder ein Nikolauslied mit Glöckchen und Klangstäben begleiten, was ihnen sehr viel Spaß machte. Nach dem gemeinsamen Vater Unser und den Fürbitten spielten die Kinder noch ein Fingerspiel vom Bischof Nikolaus.

Kommt der Nikolaus wohl noch bei uns vorbei? So fragten sich schon einige besorgt…Wir singen ihm einfach mal ganz laut ein Lied, das muss er doch hören! So schallte es gleich darauf laut durch die Kirche: „Wir warten, wir warten, wir warten auf den Nikolaus…!“

Und wirklich, es klopfte laut und der Bischof Nikolaus trat voll bepackt in die Kirche. Da fingen die Augen der Kinder an zu leuchten und sie hörten dem Nikolaus aufmerksam zu, was er ihnen zu sagen hatte. Für alle Kinder hatte er ein Tütchen mitgebracht, welches Freude strahlend entgegen genommen wurde.

Zum Abschluss sangen dann alle gemeinsam „Lasst uns froh und munter sein…“ und winkten dem Nikolaus beim Fortgehen glücklich hinterher!

Margot Leppich aus der Kita Binsfeld

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Bilder: KiTa Binsfeld

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Schülertreff im MGH Binsfeld mit neuem Team

Seit Oktober gibt es im Binsfelder Mehrgenerationenhaus ein neues Vorbereitungsteam für den Schülertreff. Die Emil Praktikantinnen (Engagierte Menschen im Landkreis) Johanna Reuß und Sarah Wolf sowie die Schülerin Lena Rumpel kümmern sich nun um eine abwechslungsreiche Gestaltung des ersten Freitag – Nachmittages im Monat. Unterstützt werden sie dabei von Johanna Schwind aus der Kita Binsfeld.

Das Angebot ist vielfältig, von gebastelten Eulen im Oktober, über gebackene Martinsgänse im November, reicht es über verschiedene Spiele, Fahrradtouren, Ausflüge, bis hin zum Feiern verschiedener Feste. Hier dürfen die Kinder selbstver-ständlich eigene Wünsche mit einbringen.

Der Schülertreff ist offen für alle Schulkinder ab der Grundschule, unabhängig von einer Buchung in der Kita.

Der nächste Schülertreff ist bereits am 28.11.14, von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Es wird ein Adventsmobile gebastelt. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

Viel Spaß!

Bilder: Margot Leppich

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„Liebe – Mut und Vorbild“ – ist das Motto des Johannesverein Binsfeld

Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung

 
Binsfeld (schw) Aufmerksam verfolgten die anwesenden Mitglieder des Johannesverein den Ausführungen der Abteilungsleiterinnen, die Berichte über die vergangenen fünf Jahr zeigen, mit welchem Engagement jeder/jede Einzelne seinen/ihren Bereich abdeckte und auch in Zukunft zu bewältigen sein wird. Der Leitspruch des Johannesvereins „Liebe – Mut und Vorbild“ ist mehr als treffen formuliert und trifft zu Hundertprozent auf alle Haupt- und Ehrenamtlichen im MGH Binsfeld zu.

 
Franz-Josef Sauer, der erste Vorsitzende des Johannesvereins legt sehr großen Wert darauf, dass Festangestellte und Ehrenamtliche auf „Augenhöhe“ – miteinander arbeiten, das ist der Grundstein für den Erfolg eines solchen Pilotprojektes.

 
Nachdem bereits im Vorfeld bekannt wurde, dass Stefanie Heßdörfer ihr Amt als Koordinatorin abgeben wird wurde für diesen Bereich händeringend ein Ersatz gesucht – was nicht ganz einfach war, wenn man den Berichten aufmerksam folgte, steckt hinter diesem Amt eine „Mammut-Aufgabe“, viele Stunden der Organisation und über die regulären Bürozeiten hinaus, die vielen Aufgaben der auswärtigen Sitzungen, Vorträge und Repräsentation des Hauses, zeugen von einer enormen Einsatzbereitschaft der ausführenden Person. Somit dürfte auf die Nachfolgerin von „Steffi“, auf Frau Yvonne Winbeck einiges an Arbeit zukommen.

 
Bei dieser Jahreshauptversammlung standen Neuwahlen an, einige langjährige Mitarbeiter, die sich mit ihrem Einsatz und Engagement, auch über ihre Pflichten hinaus, für das MehrGenerationenHaus eingesetzt haben, gaben nach teilweise zehn und mehr Jahren ihr Amt ab. So stand von Anfang an fest, dass für die Kasse, die Schriftführerin und der Hauskoordination neue Bewerber/innen gesucht und benötigt werden.

 
Als Wahlhelfer wurden gewählt: Maria Sauer, Stadtrat Bertram Wolf, Elisabeth Stuhla und Joachim Pröstler, ihre Aufgaben waren durch die Vereinssatzung klar vorgegeben. In einer geheimen Wahl wurde die komplette Vorstandschaft neu aufgestellt.

 
Wahlvorschläge für den ersten Vorsitzenden gab es aus Reihen der Mitgliederschaft nur einen: Franz-Josef Sauer, der mit 18-Ja-Stimmen und einer Enthaltung wieder in sein Amt gewählt wurde. Zweiter Vorsitzender Armin Pfeuffer bekam als einzig Vorgeschlagener 16-Ja Stimmen und drei Enthaltungen, neue Kassiererin wurde die Steuerberaterin Katharina Gerhard, die mit 17-Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen ihr neues Amt annahm. Marc Schenk übernimmt mit 16-Ja-Stimmen und drei Enthaltungen das Amt des Schriftführers, als Beisitzer wurden wiedergewählt, Belinda Köhler mit 17 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen, sowie Petra Weißenberger mit 17 Ja, einer Nein-Stimme und einer Enthaltung. Als neue Kassenprüfer/innen wurden gewählt: Verena May und Maria Sauer. Auf Anfrage der neuen Vorstandschaft, nach weiteren Beisitzern wurde durch die Mitgliederversammlung beschlossen, dass diese bei Bedarf ohne weitere Versammlung der gesamten Mitgliedschaft, durch die Vorstandschaft dazu berufen werden können.

 
Den scheitenden Mitarbeiterinnen wurde für ihr langjähriges Engagement der Dank des Vereines durch einen Blumengruß übermittelt, Franz-Josef Sauer betonte wie zufrieden man all´ die Jahre mit den bisherigen Amtsinhabern und deren Arbeit war, schweren Herzens verabschiedete Sauer, die ehemalige Kassiererin Waltraud Joa und die Schriftführerin Elisabeth Köhler, die nach mehr als zehn Jahren ihr Amt abgeben. Für mehr als dreißig Jahren als Reinemachefrau wurde Maria Klein geehrt, Franz-Josef Sauer bedankte sich auch bei ihr mit einem Blumengruß.

 
Im Laufe der letzten Wahlperiode (fünf Jahre) habe sich die Arbeit, insbesondere im Bereich Verwaltung/Buchführung bis zum fünffachen vervielfältigt, diese Mehrarbeiten mussten erst einmal gestemmt werden, dennoch hat Waltraud Joa diese Aufgabe bestens bewältigt, so Sauer in seinen Dankesworten an die Geehrten. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung trafen sich alle zu einem kleinen Umtrunk im Foyer des MGH um auf eine weitere gute Zusammenarbeit und weitere Angebote anzustoßen und zu diskutieren.

 
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v.l.n.r. 2. Vorsitzender: Armin Pfueffer, 1. Vorsitzender: Franz-Josef Sauer, Kassiererin: Katharina Gerhard, Schriftführer: Marc Schenck, Beisitzerin: Belinda Köhler, Petra Weißenberger, Nicht auf dem Bild: Kassenprüferinnen Verena May, Maria Sauer und die Koordinatorin des MGH Binsfeld und der Küche Yvonne Winbeck.

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Gesellschaftlicher MehrWert der MehrGenerationenHäuser

Die Regierung von Unterfranken lud zum 1. Fachforum der unterfränkischen Häuser

Sämtliche Vertreter aus Verband, Kirche und Kommune fanden sich ein, um miteinander den Mehrwert der MGH` s für die Gesellschaft zu diskutieren

Initiiert wurde diese Veranstaltung von einem Beratungsteam der Häuser in Trägerschaft der Caritas: MGH Großostheim, MGH Würzburg (ME- Haus), MGH Kitzingen, MGH Johannesberg, Fr. Negwer von der Caritas und dem MGH Arnstein – Binsfeld.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Regierung von Unterfranken in enger Zusammenarbeit mit dem MGH Binsfeld. Die Teilnehmer der Veranstaltung waren ein großer Querschnitt aus dem sozialen Bereich der Region. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Hr. Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer die Gäste des 1. Fachforums der unterfränkischen MGH` s.

Im Anschluss sprach als Vertreter des Sozialministeriums – Hr. Ministerialrat Hilmar Holzner über den momentanen Stand der Haushaltsberatungen in Bayern und die zukünftige Gestaltung der Unterstützung für die Häuser. Danach gab Fr. Ruth Burchard von der Serviceagentur einen Einblick in die Arbeit der Serviceagentur der MGH` s und übernahm dann die Moderation der Veranstaltung.

Um das Thema von allen Seiten beleuchten zu können, trat nun Hr.Clemens Bieber (Domkapitular und 1. Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Würzburg) ans Rednerpult und stellte die Arbeit des Verbandes vor, wobei er die Arbeit der Häuser würdigte und zukünftig mehr Unterstützung in der Arbeit vor Ort anbot.

Hr. Hans Fiederling (Bgm. der Gemeinde Waldbrunn) stellte das MGH in Waldbrunn vor und gab Auskunft über die Motivation der Kommune zur Einführung und den Aufbau ihres MGH`s. Die Kommune erfährt durch das MGH starke Unterstützung in Bezug auf die Gestaltung und die Herausforderungen der sozialen Arbeit einer Gemeinde.

Nach der Pause stellten 3 Vertreter der verschiedenen MGH`s mit unterschiedlichen Strukturen ihre Erfahrungen in der Arbeit der MGH` s vor. Hr. Alexander Fuchs (Sozialkoordinator) vom MGH Johannesberg stellte sein MGH vor und klärte über die Motivation auf, das alte Pfarrheim zu einem MGH umzufunktionieren.

Das Ganze sei eine Erfolgsgeschichte alleine schon durch die Anlaufstelle im MGH, die Bürosprechstunde würde stark genutzt, um die Alltagsprobleme zu besprechen und sich zu Treffen. Hr.Jürgen Krückel – (Leiter MGH Würzburg im Matthias- Ehrenfried – Haus) stellte die besonderen Möglichkeiten des MGH` s vor, Menschen zu integrieren und sie in der Stadt „Willkommen“ zu heißen. Auch diese Anlaufstelle würde stark genutzt werden.

Der 3. Vertreter war Hr. Franz- Josef Sauer (2. Bürgermeister der Stadt Arnstein und 1. Vorsitzender des Johannesvereins Binsfeld e.V.) das Konzept Binsfeld vor. Die Städtebauförderung im Konzept „Soziale Stadt“ wurde der Anstoß, um in Binsfeld nicht nur im baulichen Bereich zu investieren, sondern sich auch den sozialen Aufgaben und Herausforderung zu stellen. Es wurde klar, dass es zukünftig wichtig sein wird, den Sozialraum durch unterstützende Angebote zu stärken und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Beruf und Pflege, Austausch und Hilfe der Generationen unter-einander zu fördern.

Im Anschluss sprach Kerstin Wenzl (Mitglied des Sprecherrats der bayerischen MGH`s) und stellte ihre Arbeit vor. Der Sprecherat ist Vermittler zwischen Politik, dem Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben, der Serviceagentur und den MGH `s. Danach fanden sich Hr. Clemens Bieber, Hr. Hans Fiederling, Hr.Hilmar Holzner, Fr. Edda Weise (Dekanin- ev.-luth. des Dekanats Würzburg und 1. Vorsitzende des Diakonischen Werkes Würzburg) und Hr. Rudolf Handwerker (Landrat a. D. Kreis Hassberge) zum Forumsgespräch ein.

Diskutiert wurden die Erfahrungen und der Ausblick der MGH` s für die Zukunft.
In den Häusern stünde der Mensch im Mittelpunkt und die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit den MGH` s ist eine große Erfolgsgeschichte.

Der Ausblick der Forumsteilnehmer war durchweg positiv, Hr. Handwerker gab nochmal zu bedenken, dass wir am Anfang einer neuen Sozialraumgestaltung stehen und es noch vieles zu tun gibt. Die Motivation sei allerdings sehr hoch und wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können die zukünftigen Heraus-forderungen des demographischen Wandels gemeistert und als große Chance wahrgenommen werden.

Fazit der Veranstaltung:
Es sollten neue Konzepte entwickelt werden und das Projekt MGH biete einen sehr guten und effizienten Ansatz für die ländliche Region, um vorhandene Förderstruk-turen zielgerichtet nutzen zu können. Dies sollte nicht die letzte Veranstaltung dieser Art bleiben, so der allgemeine Tenor der Teilnehmer.

Die neueste Meldung der Bundesregierung unterstreicht noch die Aktualität dieser Veranstaltung:

Lokale Netzwerke

Eine weitere Maßnahme sind die lokalen Allianzen für Menschen mit Demenz. Kommunen und weitere Akteure vor Ort, beispielsweise Vereine, Mehrgenerationen-häuser und Ärzte sollen Netzwerke bilden, um Demenzkranke und ihre Familien zu unterstützen. Das Bundesfamilienministerium will in Abstimmung mit den Ländern bundesweit 500 solcher lokalen Allianzen fördern. Während einer zweijährigen Förderdauer können die Netzwerke jeweils eine Summe von bis zu 10.000 Euro erhalten.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig: „Wir dürfen Demenzkranke und ihre Angehörigen nicht allein lassen. Sie sollen so lange wie möglich am sozialen Leben teilnehmen und im vertrauten Umfeld leben können.“
Stefanie Heßdörfer
Koordinatorin

MGH Arnstein – Binsfeld

 

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v.l.n.r.: Alexander Fuchs (Sozialkoordinator MGH Johannesberg), Hans Fiederling (1. Bgm. Waldbrunn), Clemens Bieber (Domkapitular, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes der Diözese Würzburg), Cornerlia Fuchs (Bündnis für Familie – Arnstein), Anna Stolz ( 1. Bgm. Arnstein), Hilmar Holzner (Ministerialrat – Sozialministerium – Generationenpolitik), Dr. Paul Beinhofer (Regierungspräsident von Unterfranken), Franz – Josef Sauer (2.Bgm Arnstein und 1. Vorsitzender des Johannesvereins Binsfeld e.V.), Manuela Meinhard (Bündnis für Familie – Arnstein), Dr. Edda Weise (Dekanin der evan. Kirche Würzburg), Jürgen Krückel (Leiter MGH im Matthias – Ehrenfried –Haus), Stefanie Heßdörfer (Koordinatorin MGH Binsfeld), Ruth Burchard (Servicagentur der MGH` s in Deutschland, Moderatorin)

 

 

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Hurra, hurra die Schule brennt

Feuerwehrübung in Binsfeld mit Stetten, Thüngen und Heßlar

BINSFELD Laut Kirchturmuhr ging die Alarmierung der Feuerwehren Binsfeld, Stetten, Thüngen und Heßlar um 18.55 Uhr raus. Erster Lagebericht ergab, Schulhausbrand mit 6 Verletzten, die zu lokalisieren, zu bergen und zu versorgen galt, natürlich unter Beachtung der Eigensicherung. Unter strengen Augen des Kreisbrandinspektors Georg Rumpel und dem Kreisbrandmeister Stephan Brust, mussten die Kommandanten ihre Kammeraden und Kameradinnen instruieren. Die aus Thüngen mit alarmierter Atemschutztruppe wurde von deren Gruppenführer eingewiesen und zum lokalisieren des Brandherdes in das Gebäude geschickt.

 
Nach wenigen Minuten konnten vier der sechs Vermissten Personen geborgen werden, die Suche nach den zwei verbliebenen gestaltete sich etwas schwieriger und dauert einige Zeit länger. Während der Löscharbeiten wurde die B 26 halbseitig in Richtung Karlstadt für den Straßenverkehr gesperrt, da die Rettungs- und Löscharbeiten gleichzeitig auch vom Rückgebäude aus stattfanden. Aus Sicht der Bürger schien die Kooperation der vier Wehren recht gut zu funktionieren, wie das vom KBI und KBM in diesem Moment gesehen wurde, ist jedoch nicht bekannt.

 
Lobenswert ist zu Erwähnen, dass bei dieser Übung auch die Feuerwehrjugend mit anwesend war, auch wenn diese nicht in das Geschehen mit eingreifen durften, war es eine lehrreiche Übungsstunde für den Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren. Auch Kreisbrandinspektor Georg Rumpel war sichtlich erfreut darüber, dass man die Jugend mit nahm und vor Ort durch ihren Jugendleiter in einem sicheren Abstand, die Gegebenheiten und die notwenigen Handgriffe erklärt bekamen.

 
Wie schwierig es bei einem realen Brand in diesem Straßenabschnitt werden kann, zeigte diese Übung ebenfalls, die halbseitige Sperrung brachte dem Schwerlastverkehr Probleme – in der Engstelle einem Hindernis auszuweichen, wenn sich auf dem gegenüberliegenden Gehsteig Personen befinden, mit einem zweimeterfünfzig breitem Fahrzeug keine leichte Aufgabe, wie man bei diesem Einsatz erkennen konnte.

 
Die Einteilung und Zuweisung der ankommenden Lösch- und Hilfsfahrzeuge wurde den örtlichen Gegebenheiten sehr sauber ausgeführt, die Schultorstraße war von oben bis unten an die Kreuzung zur Unteren Dorfstraße mit Einsatzfahrzeugen bestückt. Glück hatten die Feuerwehren, dass gerade während des Übungseinsatzes keine geparkten Autos in der Schultorstraße zu verzeichnen waren, ansonsten wäre es auch in diesem Abschnitt zu erheblichen Platzproblemen gekommen.

 
Unter den Binsfelder Feuerwehrkammeraden, war auch der zweite Bürgermeister der Stadt Arnstein im Einsatz, in voller Montur verrichtete Franz-Josef Sauer ebenso wie seine Kammeraden, die ihm zugeteilten Aufgaben. Die Zusammenarbeit der vier Wehren aus dem Werntal zeigte eine gute Resonanz, es lief alles Hand in Hand, die Übung ließ zumindest für Außenstehende den Eindruck entstehen, das alles gepasst hat.

 
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Bilder: Klaus Schwarz

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Abschied

Ich möchte mich verabschieden in meine Familienzeit. Zum 30.09.2014 möchte Ich mich aus dem MGH und Binsfeld verabschieden. Ich möchte mich bedanken für die tolle Unterstützung, die offenen Türen, die Hilfsbereitschaft und das nette Miteinander.

Ich habe meine Ausbildung abgeschlossen und darf mich jetzt Sozialmanagerin nennen. Diese duale Ausbildung in Zusammenhang mit meiner Arbeit im MGH, war für mich eine ganz wertvolle und wunderbare Zeit. Diese Zeit hier hat mich verändert auf eine ganz positive Weise. Dafür bin Ich sehr dankbar.

Ich wünsche allen eine gute Zeit.

 

Stefanie Heßdörfer

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Mainfränkische Werkstätten im MGH Binsfeld

„Das Feedback eines Menschen mit Behinderung“

Am 5. Dezember 2013 war eine Arbeitsgruppe der Mainfränkischen Werkstätten aus Würzburg zu Gast im MehrGenerationenHaus Binsfeld. In der Anfang Juli 2014 erschienenen Zick Zack Zeitung, hat ein Mensch mit Behinderung sein Feedback zu diesem Besuch geschrieben. Die ZZZ ist die interne Zeitung der Mainfränkischen Werkstätte, welche von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung gemacht wird.

Dieser Zeitungsauszug ist mit freundlicher Genehmigung der Mainfränkischen Werkstätte hier veröffentlicht. Der Autor des Berichtes ist Sascha Schulz.

Zick Zack Zeitung Umschlag

 

Zick Zack zeitung Bericht

 

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Sommerfest des Mehrgenerationenhauses

Besucher aus nah und fern feierten in Binsfeld ein Fest der Generationen!

Bei herrlichem Sommerwetter feierte Binsfeld am letzten Wochenende gemeinsam sein Sommerfest rund um das Mehrgenerationenhaus. Am Samstag Abend startete das Fest mit leckerem Wildschweinbraten, der von den Binsfelder Jägern gestiftet war. Auch das Backhaus war angeschürt und Hermann Fella mit seinem Team hatte knusprige Pizza, Flammkuchen, Plootz und natürlich das Holzofenbrot gebacken. Zur Unterhaltung der Gäste spielte die „Halsheimer Bauernkapelle“ von Tisch zu Tisch und erfreute die zahlreichen Besucher mit ihren individuellen Einlagen.

Für die Fußballfans gab eine Brasilianische Cocktailbar, vorbereitet vom Team der Kita. Hier konnten alle Mutigen einen Tipp zum Halbfinale abgeben. Wie sich nun herausstellte, hatte es jedoch keiner geschafft, die Flasche Sekt zu gewinnen!

Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Familiengottesdienst zum Thema „Brücken bauen“, denn dieses Thema wird hier in Binsfeld zwischen den Generationen und den Nachbardörfern wirklich gelebt. Zusammen mit Kaplan Bede Nwadinobi, den Kindern der Kindertages-stätte, der Flötengruppe unter der Leitung von Hannelore Schneider und dem Chor TonArt aus Stetten unter der Leitung von Elisabeth Netreval, feierte die Gemeinde einen eindrucksvollen und kurzweiligen Gottes-dienst, den das Team der Kita vorbereitet hatte.

Zum Mittagessen hatte der Frauenbund verschiedene Spezialitäten im Angebot. Außerdem natürlich Allerlei vom Grill und Pommes. Der Eltern-beirat hielt die verschiedensten hausgemachten Torten und Kuchen, sowie Kaffee für die Gäste bereit. Die Binsfelder Musikanten sorgten für die musikalische Unterhaltung der Gäste im Garten des MGH.

Sehr interessant war nun die Judoaufführung der Judoabteilung vom TSV Binsfeld, in Zusammenarbeit mit dem TSV Karlstadt und dem TSV Karlburg. Die Abteilung zählt nun schon 30 Mitglieder. Es wurden die Grundbegriffe und fortgeschrittene Übungen von den Kindern gezeigt.

Ein Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der Kinder aus der Kindertagesstätte, die eine wesentliche Säule des MGH ist.
Sie wurden von ihren Familien schon froh und gespannt erwartet.
Das Spiel „Der Jahreskreis“ wurde auf der Bühne im Garten von den 38 Kindern aufgeführt.

Die Kinder sangen zur Begrüßung jeder Jahreszeit „Eins und zwei, drei und vier, der Sommer steht nun vor der Tür…“ und leiteten so die jeweilige Darbietung ein. Nach den Erzählungen der Kita Leitung Maria Vetter, spielten die Kinder zusammen mit dem Kita Personal mit großem Eifer vom meditativen Blumenwachsen, bis zum fröhlichen Sonnentanz mit Sonnenball und Tüchern, über die Obsternte mit Leiter, Körben und Traktor, bis hin zum Tanz der Schneekristalle mit Schneeflocken. Beim großen Finale bekamen dann alle eine Eiswaffel zum Lied „Ein Eis muss dabei sein!“ Dieses durften sie dann zur Belohnung in ein echtes Eis eintauschen.

Ein weiterer Höhepunkt für alle kleinen Gäste war die Spielstraße. Passend zum Thema der Jahreszeiten, gab es auch die Spiele zur jeweiligen Jahres-zeit. Für alle Kinder war etwas dabei, selbst Ponyreiten und ein Spielzeug-bazar der Schulkinder waren aufgebaut. Wer gut Gummibärchen schätzen konnte, hatte beim Elternbeirat die Möglichkeit, ein tolles Spiel zu gewinnen.

Unsere beiden Sternschnuppen präsentierten den Gästen zwischendurch im Pavillon ihren toll gestalteten Kalender. Der letzte Höhepunkt zum Som-merfest war dann noch das Theater „Oma und Frieder“ mit den beiden Stücken „Das Paket“ und „Brav sein“. Als Kulisse diente das Backhaus und die beiden Leienschauspieler Elfriede Seufert-Kades und Elmar Schraud verstanden es herrlich, die Kinder und erwachsenen Zuschauer mit ihrem lebensnahen Spiel in den Bann zu ziehen!

Der Vorstand des MGH, Stadtrat und 2. Bürgermeister Franz-Josef Sauer freute sich, dass auch die 1. Bürgermeisterin Anna Stolz, sowie einige Stadtratskollegen zum Fest gekommen waren. Zum Abschluss bedankte sich er sich herzlich bei allen Helfern, die zum guten Gelingen dieses herrlichen Sommerfestes beigetragen hatten.

Bilder: Peter Leppich

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Sommerfest des MGH – Binsfeld

MehrGenerationenHaus feiert bei strahlenden Sonnenschein und tropischen Temperaturen zwei Tage lang.

Binsfeld Auftakt zum diesjährigen Sommerfest des MGH Binsfeld war am Samstag- bend um 18 Uhr mit einer Brasilianischen Cocktailbar. Der Johannesverein e.V. hatte die Bürgerinnen und Bürger zu einem Fest der Superlative geladen, viele freiwillige Helfer standen dem Verein in der Ausführung des Festes und zur Bewirtung der Gäste zur Seite. Bereit gegen 9 Uhr am Vormittag liefen die Aufbauarbeiten auf vollen Touren, denn die ersten Gäste standen pünktlich zu Beginn in den Startlöchern. Neben den flüssigen Köstlichkeiten wurde den Gästen am ersten Abend ein besondere Gaumen-schmaus geboten, Wildschweinbraten mit Kloß und Blaukraut, so etwas bekommt man nicht alle Tage und die Besucher nahmen das Angebot auch gerne an.

 
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familien, gegen 10.15 Uhr Eucharistiefeier unter Mitwirkung der KiTa/MGH, im Anschluss versammelte sich die Gemeinde zu einem gemeinsames Mittagessen, Spießbraten mit Klößen und verschiedene Salate standen neben den bekannten Leckereien auf der Speisenkarte. Nachdem die Gäste das gute Mittagessen verdaut hatten, sorgten die Auftritte der Kindergartenkinder für das nächste Highlight des Tages. Lieder wurden gesungen, verschiedene Spiele standen im Angebot Ponyreiten wurde angeboten und die Kids gestalteten Auftritte zu den vier Jahreszeiten. Damit auch die Eltern zu ihrem wohlverdienten Sonntagnachmittag kamen, bot man den Kindern einen Barfußpfad, Seifen blasen, Kinderschminken, Bastelarbeiten, Schatzsuche im Sandkasten, Wettrennen, sowie Dart- und Fußball- wandspiele an, während dieser Zeit konnten die Erwachsenen die vielen Köstlichkeiten aus dem Holzbackofen, wie Flammkuchen, Matteplotz und Pizzazungen oder auch die unterschiedlichsten Angebote aus der Kuchentheke zu ihrem Sonntagsnachmittag-Kaffee in aller Ruhe genießen.

 
Auch die „neue“ erste Bürgermeisterin der Stadt Arnstein- Anna Stolz, kam nach Binsfeld um sich das „Treiben“ anzuschauen, selbst einige Stadträte ließen es sich nicht nehmen an diesem Familienfest teilzunehmen. Anna Stolz begrüßte die Anwesenden und war sichtlich begeistert von dem grandiosen Fest, dass sie so auch noch nirgendswo miterleben durfte. Sie wünschte allen einen schönen Nachmittag und weiterhin schönes Wetter, dies jedoch war ohnehin extra für das Familien-Sommerfest bestellt gewesen.

 
Ein reges Treiben herrschte am und um das Mehrgenerationenhaus, der Spielplatz der KiTa war die ganze Zeit über von spielenden Kindern übersähet, die Erwachsenen mussten sich teilweise ihre Wege zum Backhäusle bahnen um noch ein Stück der guten Leckereien zu ergattern. Der Duft frisch gebackenem Holzofenbrot lag in der Luft, wer da nicht Appetit bekam, der war selber schuld. Die Binsfelder Musikanten sorgten am Nachmittag für den musikalischen Genuss, und rundeten mit ihrem Auftritt das Familienfest somit ab. Ab 16.30 Uhr standen zwei Theaterstücke von Frieder (Elmar Schraud) und Oma (Elfriede Seufert) auf dem Programm, diese sorgten für Begei-sterung bei den Zuschauern.

 
Ein Kinderflohmarkt, ausgestattet von den „Schulis“ (Schulkindern) stand ebenso auf dem Programm, wie ein Ratespiel – wie viele Gummibärchen befanden sich in dem ausgestellten Einmachglas ? Gegen Ende des Spielenachmittages wurden die Gewinner ermittelt – insgesamt waren 269 Gummibärchen zu erraten.

 
Um 17. Uhr hieß es Abräumen der Spiele-Angebote, ab nun zählte das gemütliche Zusammensitzen und ausklingen lassen des wieder einmal tollen Sommerfestes in Binsfeld. Alle Beteiligten, Gäste und Veranstalter waren mit dem Erfolg an diesem Wochenende sehr zufrieden, habe man es in Binsfeld doch wieder geschafft, alle Altersgruppen und Generationen miteinander zu vereinen und gemeinsam ein Fest zu feiern worauf alle zu Recht stolz sein können.

 
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Bilder: Peter Leppich

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