Coronaregeln

Überschreitet die vom RKI veröffentlichte 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 35, tritt ab dem übernächsten Tag die 3G-Regel in Kraft.

Unterschreitet die vom RKI veröffentlichte 7-Tages-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 35, tritt die 3G-Regel ab dem übernächsten Tag wieder außer Kraft.

1. Die 3G-Regel
Ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 gilt in Innenräumen die 3G-Regel.

Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, benötigen einen negativen Testnachweis als Voraussetzung für:

  • den Zugang zur Innengastronomie
  • die Teilnahme an öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten
  • Sportausübungen in geschlossenen Räume
  • die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen in geschlossenen Räumen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen darstellen
  • Beherbergungen (Hier gilt ein Testnachweiserfordernis bei Ankunft sowie zusätzlich alle weiteren 72 Stunden.)
  • den Zugang zu geschlossenen Räumen von Freizeit- und Kultureinrichtungeneinrichtungen (z. B. Bädern, Fitnessstudios, Sauna, Solarien, Thermen, Theater, Museen, Ausstellungen, Konzerthäuser, Bühnen, Führungen, Kinos, Büchereien, Bibliotheken, Spielhallen)
  • den Zugang zu geschlossenen Räumen für außerschulische Bildungsangebote einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung
  • den Zugang zum touristischen Bahn- und Reisebusverkehr
  • In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen außerhalb einer zur Durchführung nötigen beruflichen oder gemeinwohldienlichen ehrenamtlichen Tätigkeit gilt die 3G-Regel unabhängig von der Inzidenz in Innenräumen und draußen.

Ausgenommen von der 3G-Regel sind:
Handel, der Öffentliche Personennahverkehr, Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen, Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz, Wahllokale und Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.

Wer kontrolliert die 3G-Regel?
Die Einhaltung der 3G-Regel muss vom Betreiber kontrolliert werden. Gäste und Besucher sowie Betreiber, die die Vorgaben nicht einhalten, müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Wer gilt als geimpft, genesen oder getestet?
Geimpft: Vollständig gegen Covid-19 geimpft sind Personen, die mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind (derzeit die Impfstoffe von Biontech, Astrazeneca, Moderna, Johnson & Johnson), über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache in verkörperter oder digitaler Form verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.

Genesen: Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Möchten Genesene ihre Erleichterungen von den Corona-Regeln nach Ablauf der sechs Monate behalten, müssen sie sich impfen lassen, wobei eine einmalige Impfung zur Auffrischung des Immunschutzes ausreicht.

Getestet: Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Zulässig ist ebenfalls ein negatives Testergebnis eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
Ausgenommen sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr, noch nicht eingeschulte Kinder und Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig im Rahmen des Schulbesuchs getestet werden (Dies gilt auch in den Schulferien, jedoch nicht beim Besuch von Alten- und Pflegeheimen.).

2. Maskenpflicht

In Gebäuden und geschlossenen Räumen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Maskenpflicht), ebenso im Öffentlichen Personenverkehr, im Fernverkehr sowie bei der Schülerbeförderung.
Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske entfällt.

Die Maskenpflicht gilt nicht:

  • unter freiem Himmel (ausgenommen sind lediglich die Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen ab 1.000 Personen)
  • innerhalb privater Räumlichkeiten
  • für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen
  • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören
  • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt
  • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.

Von der Maskenpflicht befreit sind:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten muss.
  • Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist.
  • Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmung